Der Sommer neigt sich dem Ende zu, Blätter färben sich bunt und die Tage werden allmählich wieder kürzer – der Herbst steht vor der Tür. Wir verbringen unsere Freizeit wieder vermehrt drinnen und auch die Heizung wird wieder aufgedreht, damit wir es auch kuschelig warm haben. Und genau hier beginnt auch für unsere Haare der Übergang vom Sommer zum Herbst und Winter – sie brauchen jetzt besonders viel Aufmerksamkeit. Damit deine Haarpracht auch in der kalten Jahreszeit gepflegt und schön bleibt, haben wir in diesem Beitrag ein paar Haarpflege-Tipps für euch gesammelt.

Tipp #1: Friseurbesuch

Friseurbesuch

Der erste Schritt zu schön gepflegten Haaren im Herbst ist der Gang zum Friseur. Durch UV-Strahlung, Salzwasser und Chlorwasser werden unsere Haare im Sommer sehr stark beansprucht und ihre Struktur beschädigt und auch die jetzt wieder kühleren Temperaturen setzen ihnen zu. Vielleicht ist es dir selber schon aufgefallen, dass deine Spitzen stärker beschädigt und kaputter sind als sonst? Also, auf zum Friseur und abschneiden lassen! So kannst du mit „frischen“ Haaren in die Saison starten.

Tipp #2: Keine Angst bei Haarausfall

Haarausfall

Im Herbst fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen, sondern auch die Haare vom Kopf. Wie bei den Tieren, gibt es auch bei uns Menschen einen saisonalen Haarwechsel. Vermehrter Haarausfall im Herbst ist aber absolut kein Grund zur Sorge, denn er ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal. Er ist nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt, doch Sorgen sollte man sich wirklich erst machen, wenn die Haare nicht nachwachsen und seeeehr stark ausdünnen. Dann sollte man einen Arzt aufsuchen. Der saisonale Haarwechsel ist ein Erbe unserer fernen Vorfahren – früher diente das Haar im Sommer als Lichtschutz und im Winter als Kältschutz.

Tipp #3: Gesunde Ernährung

Unterstützen kann man die Haare übrigens auch durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Besonders auf eine eiweißhaltige Ernährung und viele Vollkornprodukte im Speiseplan sollte geachtet werden. Ganz besonders wichtig für einen gesunden Haarwuchs sind Zink und Biotin (=Vitamin B7). Zink ist besonders in tierischen Produkten, Haferflocken, Nüssen und Käse zu finden. Auch Biotin findet sich in pflanzlichen Lebensmitteln, Nüssen, Haferflocken und zum Beispiel auch in Eigelb und Hefe. Beide Inhaltsstoffe machen unser Haar und auch die Nägel widerstandsfähiger und stark. Wenn die täglich benötigte Dosis nicht durch die Ernährung erreicht werden kann, kann man hier auch auf Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder Drogerie zurückgreifen.

Tipp #4: Stress vermeiden & ausreichend Bewegung

Bei zu viel Stress reagiert unsere Kopfhaut mit übermäßiger Talgproduktion. Die Folge: vermehrter Haarausfall und Schuppen. Daher sollte man übermäßigen Stress vermeiden bzw. ihm vorbeugen. Am besten funktioniert das mit Sport. Geh doch einfach jetzt im Herbst oft in die Natur, eine Runde spazieren oder auch laufen um Dampf abzulassen. Die Bewegung an der frischen Luft hilft enorm, abzuschalten und ist gut für die Gesundheit und unsere Haare.

Tipp #5: Zusätzliche Pflege

Der Sommer (UV-Strahlung, Chlor- und Salzwasser) haben unsere Haare ausgetrocknet & die nun kühler werdenden Temperaturen setzen ihnen zusätzlich zu. Folglich sieht das Haar jetzt bei vielen Menschen stumpf und glanzlos aus. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen wir euch mindestens 1x pro Woche für mindestens fünf Minuten eine Kur oder Maske in eure Längen und Spitzen einwirken zu lassen. Und auch ein Conditioner nach jeder Haarwäsche ist jetzt wirklich ein Muss! Wenn du unter besonders trockenen Spitzen leidest, kannst du hier optimal mit Haarölen entgegenwirken. Diese kannst du entweder vor der Haarwäsche großzügig auftragen und danach auswaschen oder auch in die handtuchtrockenen Spitzen einarbeiten. Bei sehr starkem Spliss hilft aber natürlich nur noch der Gang zum Friseur. Denn sind die Spitzen einmal kaputt, kann man sie leider nicht mehr reparieren.

Tipp #6: Auf Hitze beim Styling verzichten

Im Sommer ist es leicht, die Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen zu lassen, weil sie bei warmen Temperaturen natürlich sehr schnell wieder trocken sind. Doch im Herbst, wenn es wieder kälter wird, ist das oft nicht so leicht. Trotzdem solltest du so oft wie möglich auf den Föhn verzichten & auch Lockenstab, Glätteisen & Co. nur zu besonderen Anlässen verwenden und nicht alltäglich werden lassen. Hitze setzt deinen jetzt ohnehin beanspruchten Haaren noch mehr zu. Wenn du wirklich zu Styling mit Hitze zurückgreifen musst/willst, verwende zumindest einen guten Hitzespray um deine Haarpracht zu schützen.

Tipp #7: Auf qualitativ hochwertige Produkte achten

qualitaet

Unsere Haare freuen sich in der Übergangszeit über mehr Pflege als sonst. Dabei sollte unbedingt auf die Qualität der Pflege- und Stylingprodukte geachtet werden! Hier gilt: Teuer heißt nicht immer gleich gute Qualität! Der Trend in der Haarindustrie tendiert zwar definitiv zu natürlichen Inhaltsstoffen, doch du solltest dich trotzdem selber vergewissern, was denn eigentlich in deinen Produkten enthalten ist. Du hast sicher schonmal was davon gehört, dass Parabene, Silikone, Mineralöle, Paraffine oder Sulfate, die häufig in Shampoos enthalten sind, schädlich für unsere Gesundheit und auch für die Umwelt sein sollen, oder? Da ist es oft nicht so leicht, den Durchblick zu behalten, was denn jetzt gut oder schlecht für das Haar ist. Der einfachste Weg, herauszufinden, ob ein Produkt gesund oder schädlich ist, sind speziell dafür entwickelte Apps. Wir können dir hier zum Beispiel die App „CodeCheck“ ans Herz legen. Damit kannst du ganz easy den Barcode deines Produkts mit deinem Handy scannen und schon werden dir alle Inhaltsstoffe und deren Bedeutung aufgelistet.

Hast du noch weitere Tipps zur Haarpflege im Herbst? Dann lass sie uns doch wissen und schreib sie in einen Kommentar 🙂